Glasfaser vs. DSL: Was sind die Unterschiede?

Glasfaser ist die Zukunft der Breitbandversorgung. Doch was genau unterscheidet Glasfaser von klassischem DSL – und lohnt sich der Wechsel für jeden Haushalt?

DSL: Bewährt, aber begrenzt

DSL (Digital Subscriber Line) nutzt das vorhandene Kupfertelefonkabel für die Datenübertragung. Je nach Entfernung zur Vermittlungsstelle sind Geschwindigkeiten bis 250 Mbit/s möglich (VDSL). Der Nachteil: Die Qualität nimmt mit der Entfernung ab.

Glasfaser: Schnell und zukunftssicher

Glasfaserleitungen übertragen Daten als Lichtsignale und ermöglichen symmetrische Geschwindigkeiten bis 1.000 Mbit/s und mehr. Die Verbindung ist stabiler, latenzärmer und kaum durch Entfernung beeinträchtigt.

Wann lohnt sich der Wechsel?

Wenn Glasfaser in Ihrem Wohngebiet verfügbar ist und Sie regelmäßig Streaming, Home-Office oder Gaming nutzen, lohnt sich der Wechsel fast immer – besonders wenn die Mehrkosten gering sind.

Lisa Weber

Redakteur/in

Lisa Weber ist Technik-Redakteurin und spezialisiert auf Router-Tests, Heimnetzwerke und die technischen Hintergründe der Breitbandversorgung. Sie erklärt komplexe Technikthemen verständlich und testet regelmäßig neue DSL- und Glasfasertarife auf Herz und Nieren.